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ÖLBILDER
Hommage an Venedig • HERIBERT MADER • DIÖZESANMUSEUM VENEDIG Die Galerie Martin Suppan zeigt vom 28. Mai bis 20. Juni im Diözesanmuseum in Venedig die Ausstellung „HERIBERT MADER – Omaggio a Venezia“ mit 41 Ölgemälden und 39 Aquarellen der letzten 30 Jahre. Zur Ausstellung erscheint in der Edition Martin Suppan ein Bildband mit einer Einführung von Dr. Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina Wien. In seiner Serie über Venedig hat Heribert Mader das ideale Motiv für seine Art der Malerei gefunden. Seine Bilder beschreiben auf unvergleichliche Weise die Lichträume dieser Stadt, in der die Elemente Wasser, Stein und Atmosphäre eine einmalige Situation hervorbringen. Der Künstler legt Wassertropfen auf das Papier, die wunderbare Wasserränder hinterlassen. Damit kommt es geradezu zu einer Transsubstantiation von Materie. Das eigentliche Thema von Maders Stadt-Interpretationen, gleichgültig ob es sich um Salzburg, Paris, Wien oder Venedig handelt, ist die Verwandlung des Greifbaren, die Verzauberung des Kosmos Stadt, die Entrückung der Wirklichkeit: kurz die Entmaterialisierung der Welt, ihre Vergeistigung. (Klaus Albrecht Schröder) Durch die subjektive Betrachtungsweise und die herausragende malerische Qualität unterscheiden sich die Arbeiten von Heribert Mader von der gängigen Veduten Malerei aus Venedig. Derzeit werden seine Aquarelle vom Leopold Museum Wien im Rahmen der Ausstellung „Verborgene Schätze der österreichischen Aquarellmalerei“ gemeinsam mit Blättern von Rudolf von Alt, Egon Schiele, Wilhelm Thöny , Gustav Hessing und Herbert Boeckl u. a. gezeigt. Seine Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslands, in der Albertina in Wien, dem Niederösterreichischen Landesmuseum in St. Pölten, dem Oberösterreichischen Landesmuseum in Linz und dem Salzburg Museum in Salzburg. 2007 erschien ein Bildband seiner Wien Ansichten im Brandstätter Verlag. 2009 wurde er vom Künstlerhaus Wien mit dem Goldenen Lorbeer ausgezeichnet. Besonders erfreulich für den Maler sowie für die Galerie Martin Suppan, welche dem Maler seit 2005 zahlreiche Ausstellungen gewidmet hat, ist die Einschätzung seiner Malerei durch Dr. Klaus Albrecht Schröder, Direktor der Albertina Wien, im Vorwort des die Ausstellung begleitenden Bildbands, der in Heribert Mader einen legitimen Nachfahren der großen Maler sieht, die Venedig im kollektiven Gedächtnis der Menschheit verankert haben.
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HERIBERT MADER
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