Wolfgang Herzig

Wolfgang Herzig (* 1941) besuchte die Kunstgewerbeschule in Graz und die Akademie der bildenden Künste in Wien. 1968 war er Mitbegründer der Gruppe Realities. Seit 1963 gab es unzählige nationale und internationale Ausstellungen. Wolfgang Herzig repräsentiert eine expressive Variante einer konstruktiven Figuration. Die Bildthemen sind Allegorien auf die verschiedenen Lebenssituationen und stellen kein bejahendes Weltbild dar, wie es unsere hedonistische Konsumwelt darstellt. Im Gegenteil, Herzig offenbart die Absurditäten des Lebens, in denen das Tragische und das Komische oft nicht zu unterscheiden sind. In diesem Sinne tritt er in die Tradition denkender Maler ein und kann nicht in ihrer Gültigkeit verloren gehen. Wolfgang Herzig ist Mitglied der Wiener Secession und erhielt 1981 den Wiener Preis für Malerei und Kunst der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Seine Werke sind Teil privater und öffentlicher Museumssammlungen, darunter das Museum für moderne Kunst Ludwig, Wien; Belvedere Museum, Wien; Albertina Museum, Wien; Essl Museum, Wien; Museum für Moderne Kunst - Mumok, Wien; Museum Liaunig, Neuhaus; Museum Angerlehner, Wels; Joanneum Museum, Graz und mehr.

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