Hugo Puck Dachinger

Hugo Puck Dachinger ist ein bedeutender Protagonist der österreichischen Kunstgeschichte. Er spielte eine Vorreiterrolle in der Exilkunst. 1938 entkam Dachinger dem Anschluss und kam nach London, wo er bis zu seinem Tod 1995 lebte. Er ist bekannt dafür, dass er während seiner Internierung auf der Isle of Man als feindlicher Ausländer Werke fertigstellte und die Ausstellung "Art Behind Barbed Wire" organisierte. was zu seiner Freilassung und Anerkennung als Künstler geführt hat. Seine Arbeiten zeigten das harte und benachteiligte Leben des Internierungslagers und wurden ohne Malutensilien auf Zeitung oder Tapete gemalt. Dachinger machte die Farben aus Pflanzen und Erde, Weiß aus Zahnpasta und Pinsel aus seinen eigenen Haaren. Mit seinen im Exil lebenden Künstlerkollegen vertrat er die Idee einer internationalen Kunstsprache der Moderne. Während des Krieges erzielte er große Erfolge, als er mit Künstlern wie Picasso, Kokoschka, Schwitters, Braque, Klee, Dufy, Ernst und De Chirico in den West End Galleries ausstellte.

Dachingers Arbeiten sind Teil von Sammlungen wie der Batliner Collection im Albertina Museum, werden aber auch in Sammlungen englischer Museen wie der Walker Art Gallery, Liverpool, dem Manx National Heritage, der Isle of Man und dem Ben Uri Museum, London - as präsentiert Teil des nationalen Erbes.

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