Victor Vasarely

(Pecs 1908 – 1997 Paris)

OND - II - VA, 1969

Öltempera auf Leinwand, 100 x 100 cm

verso bez.: 58/"OND-II-VA"/100 x 100/1969/signiert "Vasarely"

Victor Vasarely studierte an dem von Alexander Bortnyik  gegründeten Budapester Bauhaus Mühely (Werkstatt). In dem von Konstruktivismus und Funktionalismus geprägten Umfeld entstehen erste geometrische Abstraktionen. In den 30er Jahren übersiedelt er nach Paris und arbeitet als Werbegrafiker. In Studien zu Zebras integriert er erstmals optische Effekte einer plastischen Modellierung der Bildfläche. 1944 eröffnet die Galerie Denise Renée in Paris mit einer Ausstellung Vasarelys. Er beteiligt sich an den Ausstellungen des Salon des Réalités Nouvelles. Seine geometrische Bildsprache weist enge Beziehungen zum Konstruktivismus auf. 1955 publiziert er das Gelbe Manifest als grundlegende Schrift des Kinetismus und der Op Art. Seit 1955 ist er regelmäßig an der Documenta in Kassel beteiligt. (Documenta I 1955, Documenta II 1959, Documenta III 1964 und Documenta IV 1968). Seit 1960 arbeitet er seriell. In der Kunstgeschichte wird er als Vater der Op Art bezeichnet.1964 erhält er den großen Preis der 8. Kunstbiennale in São Paolo und den Internationalen Guggenheim Preis.  1967 große Ausstellung im Musée d´Art Moderne in Paris. 1970 Eröffnung des Vasarely Museums in Gordes. 1975 Bau der Fondation Vasarely in Aix-en-Provence. Seine Werke befinden sich weltweit in internationalen Museen wie dem Musée d´Art Moderne in Paris, dem Museum of Modern Art in New York, dem Stedelijk Museum in Amsterdam, dem Gemeente Museum in Den Hag, in Helsininki, Montevideo und Jakarta u. a.